Bewegung an Hamburgs Stadtteilschulen – Schulleitertreffen an der STS Horn

Bewegte Schule – unter diesem Motto begrüßte Frau Rüssmann die Schulleitungen der Hamburger Stadtteilschulen anlässlich des diesjährigen Herbstempfangs am 23. November in den Räumen der STS Horn. Unter den Gästen waren auch Bildungssenator Ties Rabe, Thorsten Altenburg-Hack, Leiter des Amtes für Bildung, und Hermann Städtler, Vertreter des Konzeptes „Bewegte Schule“.

Dass dieser Leitspruch – zumindest im Hamburger Osten – kein inhaltsleeres Programm ist, bewiesen die verschiedenen Beiträge von Schülerinnen und Schülern der gastgebenden Stadtteilschulen Horn, Mümmelmannsberg, Öjendorf und der Brüder-Grimm-Schule. Mit Basketbällen, Sprungbrett, Cajones sowie anderen Sportgeräten und Instrumenten brachten die Musikkurse der Brüder-Grimm-Schule und der STS Horn gemeinsam Bewegung auf die Bühne. Drei Tanzpaare der STS Horn zeigten, warum ihre Schule mit dem Prädikat „Tanzsportbetonte Schule“ ausgezeichnet worden war. Die STS Öjendorf präsentierte einen Auszug aus ihrem Musical „East Side Story“. Die Klasse 10 g aus Mümmelmannsberg formierte sich zu einem Flashmob und bot eine Tanzeinlage.

In seiner Rede lobte Bildungssenator Rabe die Arbeit der Stadtteilschulen. Mit dieser relativ jungen, nunmehr sechs Jahre alten Schulform sei es unter anderem gelungen, die Zahl der Schulabbrecher um 25 % zu verringern und mehr Jugendliche zum Abitur zu führen.

Hermann Städtler, Schulleiter der Fridtjof-Nansen-Schule in Hannover, stellte sein Räderwerk für eine bewegte Schule vor. Doch die anwesenden Schulleiterinnen und –leiter wurden nicht nur theoretisch mit Bewegung in Schule konfrontiert, sondern durften selbst zwischendurch aufstehen und aktiv werden.

Der Vertreter eines schulweiten Programms für mehr Bewegung in Schule wies darauf hin, dass Bewegung positive Effekte auf die persönliche Stimmung und auf das zentrale Nervensystem und somit auf das Lernen insgesamt habe. Allerdings seien Bewegungshäppchen im Unterricht nicht ausreichend. Zu den Gelingensbedingungen zählen vor allem die Gestaltung von großen Freiräumen und starke Lehrkräfte und Schulleitungen.

Schule sollte sich also weiterbewegen – auf vielen Ebenen.