Berufsorientierender Unterricht an Berufsschulen

Warum?

umfangreiche unterrichtlichen Maßnahmen führten nicht dazu, dass die Schüler ungefähre Vorstellungen von den Anforderungen des Arbeitslebens hatten
Schüler müssen mit den Anforderungen des Arbeitslebens/ der verschiedenen Berufe konfrontiert werden (noch bevor sie sich für ein Praktikum entscheiden und nur auf einen Ausschnitt festlegen)
inhaltliche Gestaltung ermöglicht es den Schülern, die eignen Kompetenzen in verschiedenen beruflichen Bereichen zu überprüfen
Berufsschullehrer stellen den notwendigen professionellen Kontakt zu den Stadtteilschulschülern her

Organisatorische Struktur:

Durchführung im Rahmen des Faches Arbeit und Beruf, das 4-stündig (als Fachtag) epochal ein halbes Jahr angeboten wird
Der jeweilige Stadtteilschullehrer begleitet die Klassen und unterrichtet gemeinsam mit den Berufsschullehrern – hier muss an der Kooperation noch gearbeitet werden.
Die Schüler sind jeweils zweimal 6 Wochen an einer Berufsschule
Beteiligt waren die W 8 und die G 8 im ersten Halbjahr 2011/2012
Das ganze Schuljahr ist jeweils eine Gruppe der Stadtteilschule Horn an der kooperierenden Berufsschule
Ein „Block“ wird an der Stadtteilschule unterrichtet (vgl. hierzu beispielhafter Unterrichtsplan)
Ressource von der Stadtteilschule für vier Unterrichtsstunden (Faktor 1.45). Die Berufsschulen erhalten je Lehrer für 4 Stunden 6 WAZ aus dem Berufsschullehrerpool der Stadtteilschule.

Inhaltliche Ausgestaltung:

typische Tätigkeiten eines Berufsfeldes werden aktiv ausgeführt.*
vorhandenen Kompetenzen beurteilt
Berufe des jeweiligen Berufsfeldes kennen gelernt
Anforderungen/notwendige Kompetenzen für dieser Berufe werden vorgestellt
Die Schüler erproben sich in verschiedene Berufsfeldern
Bisherige Erfahrungen:
Hochmotivierte, interessierte Schüler
Es hat den Lehrern Spaß gemacht
Eine Evaluation muss erfolgen
Schwierigkeiten
Stadtteilschulkollegen kennen zum Teil die Gruppen noch nicht und müssen sofort an die Berufsschule
Schwierige Unterrichtsgruppen aus der Stadtteilschule sind mit den verschiedenen Orten überfordert
Einige Inhalte könnten auch an der Stadtteilschule unterrichtet werden

* G8 Bereich Gastronomie: ein Essen zubereiten (Cateringauftrag), einen Tisch eindecken, Betriebserkundung in einem Hotel
* G8 Bereich Elektrotechnik: Lötlehrgang, Platinen löten
* W8 Friseur: praktisches Arbeiten im Salon, Haarwäsche, Organisation im Salon, Erstellen einer Werbung für ein Shampoo und Collage zum Thema „Haare färben“.